Den Musik-Aspekt fand ich jetzt auch eher nicht so interessant, was mich aber nicht daran hindert, den Rest des Beitrags gut zu finden. Nichts und niemand ist perfekt.
Die Nazis im Bundestag sind ein riesiges Problem, die Nazis im Fernsehen sind ein riesiges Problem — aber nicht geringer, sondern vielleicht sogar noch größer ist das Problem der »Durch-Nazifizierung« in vielen, vielen ländlichen Gegenden. Die @tazgetroete hat im Juni eine Sonnenwendfeier der Faschisten in Tschechien beobachtet.
»›Heil Sonnenwende‹, schreien sie immer wieder durch die Nacht. ›Heil Sonnenwende‹, rufen auch die Kinder hinterher.«
Da geht es um Normalisierung, um Indoktrination der Jüngsten, um Infiltrierung in allen Bereichen.
»Die Nähe der Sonnenwendfeier zur ›Artgemeinschaft‹ könnte juristisch relevant sein […] Doch am 21. Juni sind in Višňová weder tschechische noch deutsche Sicherheitskräfte vor Ort zu sehen.«
Dieser Report hat für mich ähnliche Brisanz wie Anfang 2024 die @correctiv_org-Recherche zum Potsdam-Treffen.
Auch in dem Artikel verlinkt ist ein taz talk mit der Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke und Dorothea Schneider, Aktivistin in Zittau. Hier ein »ent-googleter« Invidious-Link: https://inv.nadeko.net/watch?local=true&v=cuLbVUUcCUk
Vor allem, was Dorothea aus ihrem Alltag im Dorf erzählt, von Angst, Bedrohung und Normalisierung (»ach, lass die doch singen«), ist mehr als bloß beunruhigend. Nazis sind überall. Und sie sind extrem gut vernetzt. Umso wichtiger, dass sich demokratische Kräfte mindestens ebenso gut vernetzen, über alle Detailfragen hinweg.
Der SPIEGEL heute: »KI-Tools wie ChatGPT sind für viele Studierende unverzichtbar geworden.« Die Vernunft, ebenfalls heute: »Etwas, das es erst seit ein, zwei Jahren gibt, kann nicht unverzichtbar sein.« Viele Studierende: »Aber es ist sooo viel bequemer!« Die Vernunft: »Und frisst perverse Mengen von Energie, verbraucht Unmengen an Wasser, beutet Arbeitskräfte im Globalen Süden aus, liefert fehlerhafte Ergebnisse, diskriminiert Menschengruppen, ist ein Handwerkszeug der Populisten …«
Aus den Cum-Ex- und Cum-Cum-Betrügereien fehlen 40 Milliarden, die der Staat zurückholen könnte. »Warum kommen die Ermittlungen so schleppend voran?« fragt das ZDF.
Anne Brorhilker, viele Jahre Oberstaatsanwältin in Köln, eine der bekanntesten Cum-Ex-Ermittlerinnen und Geschäftsführerin des Vereins Finanzwende (@Finanzwende), sagt, es fehle »am politischen Willen, organisierte Steuerkriminalität wirksam und zielgerichtet zu bekämpfen.«
Der frühere Hamburger Bürgermeister und Ampel-Bundeskanzler zum Beispiel war ja offenbar tief in die Angelegenheit verwickelt und konnte sich mit einem schlichten »Ich kann mich nicht erinnern« aus der Affäre ziehen.
Es scheint momentan, als würden sich immer weniger Poster*innen die »Mühe« machen, Bildbeschreibungen (ALT-Text) zu schreiben. Das ist sehr bedauerlich. Ich booste, wie viele andere auch, keine Posts mit Bildern, bei denen das fehlt.
Je länger ich (aus irgendeinem Grund nicht aufhören kann) darüber nach(zu)denke(n), umso mehr scheint mir »anus« passender, da beim »culus«, wenn ich es richtig verstehe, das »Loch« nur »mitgemeint« ist: https://de.glosbe.com/de/la/Arschloch
Schleswig-Holstein stellt komplett auf Open Source um. Schönes Erklärvideo, gefunden bei @LibreOfficeDE via @GreenSkyOverMe — repost als Link zu Invidious, um Googles/YouTubes Datenklau abzuwenden:
16 Jahre lang, bis zu seiner Ernennung zum CDU-Vorsitzenden, hat F. Merz für die Wirtschafts-Anwaltskanzlei Mayer Brown gearbeitet – seine Tätigkeit wird auf deren Website als »paused until further notice« geführt¹, heißt: Er kann jederzeit wieder dort anfangen.
Die Kanzlei gilt als »eine der aggressivsten Verbündeten der chemischen Industrie: Sie hat erfolgreich gegen Verbote von gesundheitsschädlichen Chemikalien von BASF geklagt und vertritt derzeit Chemiekonzerne, um ein Verbot der Ewigkeitschemikalien PFAS abzuwenden. Gesetze zu beeinflussen, steht im Zentrum der Arbeit von Mayer Brown.«
Heißt: F. Merz hat aggressiv gegen die Interessen der Menschen gearbeitet und wird es wieder tun.
An das @ZDF Betr.: Fehlinformation in Ihrer Sendung »Berlin Direkt«
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Ihrer heutigen Sendung behauptete Ihre Moderatorin Andrea Maurer, die Strompreise seien »gerade auf Rekordhoch«, und die neue Grünen-Chefin habe »die rosarote Brille« aufgesetzt.
Tatsache ist, dass (nicht nur) ich in den vergangenen drei Monaten zweimal eine Strompreis-SENKUNG durch meinen Anbieter erhalten habe.
Ich bezweifle sehr, dass das Unternehmen sich zweimal in Folge so gravierend täuscht, und halte es eher für möglich, dass hier aktiv und dem ÖRR-Grundsatz der Neutralität diametral entgegengesetzt in den Wahlkampf eingegriffen wird. Grünen-»Bashing« mag ja im Moment verführerisch »volksnah« wirken, hat aber im ÖRR nichts zu suchen.
Naja klar, ich bearbeite sie auch manuell, die utms können/sollten fast immer gehen. Trotzdem gibt es eben sinnvolle, wie bei Invidious, und die soll die Preview nicht einfach rauswerfen. Denn darauf habe ich ja keinen Einfluss.
Eine Alternative wäre, dass man die Preview-Links gesondert bearbeiten kann, bevor man postet. Aber ich kann mir vorstellen, dass es da Sicherheitsprobleme gibt.
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