Ich bleib bei Ronya Othmann‘s „Vierundsiebzig“.
weil:
1. literarisch großartiger Stil.
2. thematisch wichtig: über den Genozid erfahren, den die Terrormiliz des Islamischen Staats 2014 an den Jesid*innen beging und Kontinuitäten aktueller denn je sind.
3. Migra-Perspektive, innere Zerissenheit, biografische Aufarbeitung, intime Einblicke, Sprachlosigkeit, Trauer, Zugehörigkeit, Ohnmacht, Wille.
Kurz: Dieses Buch berührt mich sehr.