"Wenn man das Bullying [Mobbing] logisch betrachtet, kann man erkennen, dass es die Wurzel allen Übels ist. Nicht Geld, sondern Bullying. Seinen Willen, seine Begierden, seine Wünsche einem anderen menschlichen Wesen durch Gewalt oder Einschüchterung aufzuzwingen." (Andrew Vachss)
"Es gibt keine Kinderschutz-Politik. Jede Seite beansprucht das Thema für sich, und keine Seite hat bisher geliefert, abgesehen von den Fragen, bei denen sie gezwungen sind zu liefern, wie Abtreibung, Todesstrafe und Umwelt. Wenn sie da keinen Standpunkt einnehmen, sind sie erledigt. Aber nicht, wenn es um den Kinderschutz geht. Und die amerikanische Öffentlichkeit nimmt es hin." (2/2)
"Es ist immer noch ein Land, wo man für das höchste Amt kandidieren kann, und alles, was man tun muss, ist, zu sagen: 'Ich liebe Kinder und respektiere die amerikanische Familie.' Selbst wenn das nicht stimmt.
'Familienwerte?' Ich hasse diese schwammigen Begriffe. 'Kein Kind zurücklassen.' 'Es braucht ein Dorf.' Beide Seiten haben die gleichen Sachen gesagt. Aber wenn man sich die Kinderschutzdienste ansieht, sieht man die Schwierigkeiten, in denen sie sind." (1/3)
Ich befürchte eine Rückkehr zum vermeintlich bewährten autoritären Erziehungsstil, aber das wäre ein Rückschritt. Das Kind kommt als ein Bündel von Bedürfnissen zur Welt und braucht viel Zeit, um die Bedürfnisse anderer erkennen und berücksichtigen zu können. Dazu muss es aber erstmal erlebt haben, dass *seine* Bedürfnisse erfüllt wurden. *Dann* kann es auf die anderer eingehen, und Rücksichtnahme und Mitgefühl, Hilfsbereitschaft sehen Sie bei ausgeglichenen Kinder schon früh, im Alter von
Natürlich. Eine gelingende Sozialisation führt zu Altruismus, nicht zu Egoismus. Wir kommen aber aus einer Erziehungstradition, in der die Bedürfnisse der Erwachsenen grundsätzlich über die der Kinder gestellt wurden, in einem Alter, in dem Kinder noch gar nicht in der Lage waren, die erwartete Anpassung an die Erwachsenenwelt zu leisten. Also wurde sie gewaltsam erzwungen. Dahin wollen wir nicht wieder zurück, wenn wir künftig eine friedliche und faire Gesellschaft wollen. ...
>Sie haben ihr eigenes Aussehen. Ihre eigenen Partnerwahlgewohnheiten, ihre eigenen Überlebensstrategien. Es gibt viele Wege, sich der Straßenkinderarmee anzuschließen, aber sie sind nicht alle Gezogene. Woher man kommt, ist nicht so wichtig wie warum man dort ist ... und was man bereit ist zu tun, um seinen Platz zu behalten. Eine Menge Kinder aus reichen Familien essen aus Mülltonnen und verkaufen ihren Körper.< (2/2)
>Ich war einmal ein Ausreißer. Es ist leicht — manchmal zu verdammt leicht — für mich, mich in Gedanken dorthin zurückzuversetzen. Ich weiß, wohin Straßenkinder gehen, sogar warum sie gehen. Ich kann die Wochenendausreißer von den Dauerausreißern unterscheiden. Ich weiß, wo sie Unterschlupf finden, wenn sie ihn brauchen. Es gibt eine Nahrungskette, Beutegreifer und Beute. [...]< (1/2)
Ich habe meine Schwierigkeiten mit dem Konzept solcher "innerer" Wesen, aber dass die fortdauernde Bedeutung der primären Bindungen oft unterschätzt wird, meine ich auch.