Hunger ist ein politisches Instrument – nicht nur im globalen Sinne, sondern auch auf individueller Ebene. Besonders Frauen sind seit Jahrhunderten gezwungen, ihren Hunger zu kontrollieren, zu verstecken oder sich gar nicht erst einzugestehen, dass sie hungrig sind. Dieser Zwang ist tief in einer Gesellschaft verankert, die das weibliche Ideal mit Disziplin, Selbstverleugnung und äußerer Schönheit gleichsetzt.
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