Viele Kulturen hatten Mechanismen, um zu vermeiden, dass einzelne Menschen unmäßig viel Reichtum ansammelten.
Bekanntes Beispiel ist das Potlatch bei den Nordwestküstenkulturen in Nordamerika. Der Potlatch ("Fest des Schenkens") fand bei besonderen Anlässen, z.B. beim Tod eines Verwandten, statt, und der Häuptling musste alle beschenken, teils einen erheblichen Teil seines Vermögens.
Das wurde im 19. Jh. verboten, weil es die Entwicklung der "Indianer" zu "zivilisiertem Verhalten" behinderte.