Ermittlungen nach Tod eines Flüchtlings Gütersloh (me). Der Tod eines Bewohners einer Notunterkunft für Geflüchtete in Gütersloh wirft Fragen auf. Eine anonyme Anzeige, die auch der Redaktion vorliegt, erhebt schwere Vorwürfe gegen eine leitende Mitarbeiterin der Einrichtung auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes. Sie soll einem erkrankten Bewohner die Krankenhauseinweisung verweigert haben, woraufhin der 46-Jährige verstarb. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und unterlassenen Hilfeleistung. Der Verstorbene, geboren 1979 in der Türkei, suchte Mitte März mit Bauchschmerzen die Sanitätsstation der Not- unterkunft auf. Trotz der Empfehlung einer Sanitäterin für eine Krankenhauseinweisung lehnte die Mitarbeiterin dies ab. Erst später wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht, wo er dann wenige Stunden später starb.
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