Also die organisierte Kriminalität ist ja schon ziemlich gut darin, immer neue PSPs, e-money-Institute und Banken in anderen europäischen Staaten zu gründen. Müssen wir halt jetzt wohl auch gut drin werden.
"Scheiße Scheiße wir finden keine Hacker hier beim BND!" "Lass mal Personalmarketing Video machen. Auf Youtube! Mit 1 Hacker. Aber cool mit Rezo Pulli!"
"Scheiße Scheiße, die Hacker haben unser Personalmarketingvideo geschaut und der Präsident war nicht glücklich darüber"
Sagt mal, könnten nicht die Leute aus Nordkorea, die das System entwickelt haben, dass nur erlaubte Files auf Computern angezeigt werden, uns da beraten?
Weil die scheinen da eindeutig den technischen Sachverstand zu haben, die der SPD Bundestagsfraktion fehlt.
Solche Verbote werden überproportional den jungen Menschen schaden, die in strukturschwachen Regionen aufwachsen. Regionen in denen es nix gibt außer dem Bolzplatz mit dem Nazitrainer.
Das heißt aber nicht, das wenn es irgendwo gute Angebote für junge Menschen geben würde, das Internet als sozialer Raum nicht trotzdem immer eine gleichwertig gute Option darstellt.
Und nur weil diese Räume für viele von uns damals vielleicht IRC oder Forenchats oder keine Ahnung waren. Und es dort zumindest in meiner Erfahrung oft soziale Mechanismen gab die zum Schutz junger Menschen funktionierten…
…Heißt das nicht, dass dieser Ort für junge Menschen heute nicht Discord, Snapchat, Tiktok, oder whatever das aktuell hippe soziale Netzwerk ist, sein kann. Und wenn der der Schutz junger Menschen dort nicht funktioniert, dann müssen wir das fixen.
Das bedeutet für mich vor allem, dass die Netzwerke nicht algorithmisch Werbung ausspielen dürfen. Und das sie jungen Menschen proaktiv mitteilen was im sozialen Umgang dort okay ist und was nicht. Und das eine Ansprechsperson immer nur einen Klick weit sein muss.
Und solche Ansprechspersonen der niedrigschwelligen Jugendsozialarbeit mit Vermittlung durch die Netzwerke sollten wir uns als Gesellschaft im Digitalen so sehr leisten wie im Analogen.
Ah und eins noch "Social Media Sucht" ist als Konzept genauso quatsch wie die irgendwann mal durchs Dorf getriebene Internetsucht. Es ist ein gesellschaftliche Wandel der Kommunikationsform. Nicht mehr und nicht weniger.
Und ja, wenn man Menschen sozial isoliert und ihnen diesen Zugang zur Gesellschaft nimmt, dann wird das uU psychologische Effekte haben. So wie wenn man Leute offline sozial isoliert.
Okay weil es hier nirgends explizit stand: natürlich gehören Dark Patterns verboten. Sowie aus meiner Sicht auch Glücksspiel nicht legal/staatlich supported sein darf. Egal ob online oder offline. Weil die Chance sehr hoch ist, dass es Leuten einen erheblichen Schaden zufügen wird.
Die Debatte hat nur im Kern einfach nix mit der Debatte um ein Mindestalter zu tun. Menschen süchtig machen ist scheiße. Egal ob die Betroffene 12 oder 35 ist.
Wie wissen doch alle wie gefährlich der Kapitalismus für Menschen ist. Wenn es keine bessere Möglichkeiten gibt, um die Menschen im Kapitalismus zu schützen - und wir wissen, die gibt es nich, weil die Gefahr der Ausbeutung der Arbeiterinnen dem Kapitalismus immanent ist. Dann müssen wir den Kapitalismus eben verbieten.
Logisch schließen, wie die Leute, die Altersbegrenzung für Social Media wollen, kann ich auch.
Die Social Media ab x Jahren Debatte ist ne unfassbar miese Scheiße, die jungen Menschen, die diese besonders benötigen, den Zugang zu sozialen Räumen, die für sie funktionieren, verschließen wird.
Räume die gleichwertig sind mit denen, in denen Eltern vielleicht lieber wollen, dass ihre Kinder sich aufhalten. Und das nur weils bisschen aufwändiger ist, Maßnahmen zu finden um diese Räume sicherer zu machen.
Aber klar das die Leute, die jetzt so shit fordern, das nicht bewusst oder egal ist.
Knast-Olli fand es natürlich richtig mit der AFD und auch allen anderen zu reden. Weil Knast-Olli verkauft nämlich quasi jedem - einschließlich auch Diktaturen - Knast Telefone.
"Oliver Drews etwa, Chef der Hamburger Kommunikationsfirma Telio und zwölf Jahre lang stellvertretender Landesvorsitzender des Verbandes in Hamburg, fand diesen Beschluss richtig. Es sei nie um eine Annäherung an die AfD gegangen, sagt er." - Zeit
Puuh, da können die 𝙶̶𝚛̶𝚘̶ß̶𝚔̶𝚊̶𝚙̶𝚒̶𝚝̶𝚊̶𝚕̶𝚒̶𝚜̶𝚝̶𝚎̶𝚗̶ Familienpatriarchen jetzt ja beruhigt schlafen gehen. Weil natürlich wird sie ihre Belegschaft jetzt nicht mehr dafür hassen, dass sie in einem Arbeiter*innen feindlichen mit Faschos flirtenden Verband sind, der sich u.a. gegen den Mindestlohn einsetzt. Haben sich jetzt ja von den Faschos dIsTanZieRt.
Lieber Ansgar, das was Du da gerade gemacht hast, das ist eine politische Äußerung. Die ist leider ein bissi bescheuert - deshalb vielleicht gut, das politische Äußerungen eigentlich in den Familienstatuten verboten sind.
Für alle die bei heise arbeiten: es tut mir leid, dass der Eigentümer eures Verlags ein solches Arschloch ist.
Finds lustig, wenn Leute jetzt FaMiLieNunTerNehmen für ihren Austritt aus dem Verband der FaMiLieNunTerNehmer feiern. Ich mein schaut euch doch mal an, mit was für Positionen diese Unternehmen durch ihre Mitgliedschaft dort bisher anscheinend absolut cool waren.
Unternehmen, die mit ihrer Mitgliedschaft dort den Klimawandel leugnen, den Mindestlohn & Erbschaftssteuer abschaffen und die Vermögenssteuer verhindern wollen, … sind scheiße. Auch wenn sie hinter dem absoluten Minimalkonsens "wir spielen nicht mit Faschisten" so halb stehen.