Wer solche Videos schaut, macht sich bald strafbar! Fälle wie von Gisèle Pelicot in Frankreich oder der Vergewaltigungsplattform Motherless zeigen, dass das Internet Gewalt nicht nur verlängert, sondern auch normalisiert Mit wenigen Klicks können Nutzende kinderleicht Videos anschauen, in denen sedierte Frauen vergewaltigt werden. Dass jetzt auch das willentliche Anschauen solcher schrecklichen Videos strafbar werden soll, ist nur richtig!
Dafür haben wir uns SO lange eingesetzt! Und ihr wart an unserer Seite: Danke an alle, die unsere Petition unterschrieben haben (fast 60.000!! 🥳), die auf die Straße gegangen sind, anderen davon erzählt und nicht nachgelassen haben.
Rassismus zeigt sich nicht nur offen. Er steckt auch in Codes, Memes und Kommentaren, die viele auf den ersten Blick übersehen.
So auch bei „We Wuz Kangz”, was heißen soll: „Wir waren Könige”. Das macht sich über die widerlegte Theorie lustig, dass subsaharische Afrikaner*innen vom alten Ägypten abstammen. Die falsche Schreibweise verspottet Black Speech und stellt Schwarze als ungebildet dar
Nur wer solche Codes erkennt, kann sie einordnen – und widersprechen.
Kein lustiger Insider, sondern Gewalt. Kommentare wie „Dagestan“ klingen harmlos, sind aber für viele eine Drohung. Und ein Paradebeispiel dafür, wie sich digitale Gewalt hinter Codes versteckt. Denn in Dagestan werden queere Personen verfolgt und misshandelt.
Das Problem: Für den Algorithmus ist es nur ein Ort. Die Plattformen erkennen keine digitale Gewalt.
Die Folge: Die Kommentare bleiben einfach stehen – und erreichen immer mehr Menschen.
Kein Zufall: Dass derzeit Lügen über uns und andere zivilgesellschaftliche Organisationen verbreitet werden, folgt einer klaren Strategie. Unsere Geschäftsführerin Anna-Lena erklärt, was dahintersteckt – und räumt mit den Falschbehauptungen auf.
Heute fand vor dem Landgericht Berlin unser Verfahren mit der European Union of Jewish Students gegen X (ehemals Twitter) statt. X schiebt formelle Gründe vor, um strategische Prozessführung gegen sie unmöglich zu machen. Wir gehen notfalls durch alle Instanzen. Sobald das Urteil vorliegt, informieren wir euch. Mehr zum Grundsatzprozess: https://hateaid.org/twitter-grundsatzprozess-antisemitismus/?mtm_campaign=twittertrial-mv&mtm_kwd=mastodon