Das Urteil gegen Le Pen zu kritisieren, weil sie das ja politisch instrumentalisieren und sich zum Opfer stilisieren könnte, ist übrigens auch eine Form des vorauseilenden Gehorsams.
Heute Abend läuft eine Doku über die Krankheit, wegen der ich seit über zwei Jahren nicht mehr arbeiten kann und kein Leben mehr habe.
"Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) ist eine Multisystemerkrankung mit verheerenden Folgen. Seit Jahrzehnten wird sie immer noch missverstanden, sie ist kaum erforscht und vom Gesundheitssystem kaum anerkannt."
Stellt sich raus: Dass Ermittlungsbehörden nicht in die elektronische Patientenakte #ePA gucken dürfen, steht gar nicht fest. Jedenfalls fällt sie nicht unter ärztliche Schweigepflicht und die Ampel hat es versäumt, die StPO entsprechend anzupassen.
"Wir sind über alle Ausflüchte hinweg: Wer jetzt die AfD wählt, der ist einverstanden mit dem Ende unserer Demokratie, mit Gewalt, mit Tod, auch von Leuten, von denen er oder sie denkt, dass sie einem nahestehen."
Spannende Frage: Sind Kassenpatient*innen demnach also privilegiert gegenüber Privatpatient*innen, weil sie dank #ePA eine bessere Notfallversorgung erhalten?
Wir müssen bei jeder staatlichen Datensammlung und Überwachungsbefugnis mitdenken, dass sie früher oder später in die Hände einer faschistischen Regierung fallen könnte.
"Das Start-up-Unternehmen Mitodicure hat einen Arzneistoffkandidaten gegen das chronische Erschöpfungssyndrom präsentiert, der noch vor der klinischen Prüfungsphase I steht. (...) Doch trotz der Aussicht auf eine Sprunginnovation fehlt derzeit Geld für die weitere Entwicklung."
Das BSW erinnert mich zunehmend an die NPD. Ein Programm gibt’s ja noch nicht, aber den bisherigen Statements zu Folge steht das BSW der NPD näher als die AFD.
(Tatsächlich vertrat die NPD viele „soziale“ Positionen, aber eben nur für „reinrassige“ Deutsche, während die AFD hart antisoziale Positionen hat.)
@why_not Ich stelle einen Antrag auf EU-Rente und muss halt so lange irgendwie überbrücken. Ich dann das, andere nicht. Mir ging es darum, dass "kein Alg1 für KSK-Versicherte" eine wirklich böse Lücke ist, vor allem, weil sie auch "kein Übergangsgeld während der Reha" bedeutet, das ich bekommen hätte, wenn die Reha ein paar Tage früher begonnen hätte.
Derzeit mache ich meine zweite Reha. Während so einer Reha bekommt man normalerweise Übergangsgeld, wenn man kein anderes Einkommen hat. Doch weil ich weder Kranken- noch Arbeitslosengeld erhalte, verliere ich "logischerweise" auch den Anspruch auf Übergangsgeld. Das ist ernsthaft die Systemlogik in meinem Fall. Stehe jetzt also komplett ohne eigenes Einkommen da.
Fürs Protokoll: Es sind jetzt 23 Monate seit meiner Covid-Infektion. Einen Monat noch und ich bin zwei Jahre durchgängig arbeitsunfähig krank. #Postcovid #Longcovid#Covid
Chronische Erkrankung ist u.a. auch ein Armutsrisiko. Merke ich gerade selber. Seit einigen Wochen gelte ich aus "ausgesteuert", d.h bekomme kein Krankengeld mehr. Eigtl sollte man in dem Fall ersatzweise Alg1 bekommen, doch als Journalist in der Künstlersozialkasse steht mir das nicht zu.